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24. März 2010 von admin
Rund um das Fahrrad mit Elektromotor finden Sie auf den folgenden Seiten Erläuterungen und Informationen.
Vom Fahrradgeschäft ist es nicht mehr wegzudenken, das immer beliebter werdende Fahrrad mit Elektromotor.
Bekannt als E-Bike, Elektrorad, Elektrofahrrad, Pedelec, schnelles Pedelec und unter anderen Bezeichnungen.
Stets handelt es sich um ein Fahrrad mit Elektromotor-
und dieses besteht immer aus den Baugruppen:
- funktionsfähiges Fahrrad
- Elektromotor
- Akku
- Hardware mit programmierter Steuerung (für den Benutzer nahezu unsichtbar-mit Ausnahme eines kleinen Kästchens mit Display auf dem Lenker)
Trotz der oben genannten Gemeinsamkeiten gibt es wesentliche technische Unterschiede, die sich auf den Betrieb und auf die Einordnung des Fahrrades mit Elektromotor gemäß deutschem Straßenverkehrsrecht (StVR) auswirken.
Fahrrad mit Elektromotor-Unterschiede
Die oben erwähnten Unterschiede ergeben sich durch das Zusammenwirken folgender Baugruppen:
- Elektromotor
- Hardware mit programmierter Steuerung
Der Elektromotor und zwar dessen Motorleistung ist gemeinsam mit der programmierten Steuerung für die Einstufung gemäß StVR ausschlaggebend. Danach kann ein Fahrrad mit Elektromotor eingestuft werden :
- als Fahrrad
- als Leichtmofa
- als Kleinkraftrad mit geringer Leistung
Entsprechend dieser Einstufung kann ein Fahrrad mit Elektromotor zu einer der folgenden Kategorien gehören:
Pedelec – Einstufung als Fahrrad
Pedelec mit Anfahrhilfe -Einstufung als Fahrrad
E-Bike – Einstufung als Leichtmofa
Schnelles Pedelec – Einstufung als Kleinkraftrad mit geringer Leistung
Fazit
Die Bezeichnung Fahrrad mit Elektromotor ist in jedem Fall korrekt. Sie hat nur einen Nachteil-sie ist zu lang. Im Geschäftsalltag, in den Medien, in der Öffentlichkeit haben sich längst andere Bezeichnungen für das “Fahrrad mit Elektromotor” etabliert:
| Pedelec
|
Bei Verwendung dieser Begriffe sind die Fahrräder mit Elektromotor gemeint, die vom Gesetzgeber (StVR) einem normalem Fahrrad (ohne Motorantrieb) gleichgestellt werden. Das heißt, die Fahrradhersteller realisieren die vom Gesetzgeber vorgegebenen techn. Parameter (z.B. Motorleistung, Geschwindigkeiten, Organisationen des Einsatzes der Tretunterstützung durch den Motor) . Die exakte Bezeichnung für diese, am häufigsten gesuchten Fahrräder mit Elektromotor, lautet: Pedelec Wenn heute ein Elektrofahrrad, E-Bike oder Elektrorad gekauft wird, handelt es sich meistens um ein Pedelec. |
Wer mehr will (schneller, stärker, teilweise auch ohne selbst zu pedalieren), wird sein Fahrrad mit Elektromotor unter gleichen oder sehr ähnlichen Bezeichnungen finden.
Die technischen Daten und die Betriebsart sind entscheidend dafür, wie diese Fahrräder mit Elektromotor gesetzlich (StVR) eingestuft werden.
Es ist etwas verwirrend, dass sich die nachfolgend genannten Fahrräder mit Elektromotor in der Bezeichnung gar nicht oder nur wenig von den oben genannten Ausführungen unterscheiden. Aber das entspricht nun mal der Realität-wenn jemand von seinem Elektrofahrrad spricht, muss er noch einige Angaben dazu machen, damit klar wird, um was für ein Elektrofahrrad es sich handelt.
| E-Bike
|
Achtung! In speziellen technischen Ausführungen werden die Fahrräder mit Elektromotor nach StVR einem normalen Fahrrad (ohne Motorantrieb) NICHT gleichgestellt! Je nach Ausführung sind Versicherung und/oder Fahrerlaubnis/Führerschein erforderlich. Für die Benutzung der Radfahrwege gibt es besondere Vorschriften.Diese Fahrräder mit Elektromotor unterscheiden sich von den oben genannten Ausführungen dadurch, dass sie größere Geschwindigkeiten ziemlich leicht erreichen können. Der Einsatz der Motoren ist anders organisiert. Je nach Ausführung, kommen auch Elektromotoren mit Leistungen größer 250 Watt zum Einsatz. Bei einigen Ausführungsarten ist ein Drehgriff vorhanden, über den man wie bei einem Moped “Gas” geben kann, bis bei vorgeschriebenen Geschwindigkeiten der Elektromotor nicht mehr wirkt. Bei diesen Ausführungen brauchen sie nicht mehr mitzutreten, es ist aber auch trotzdem möglich, mitzutreten. |
Alle Angaben auf diesen Seiten zu rechtlichen Belangen und über Bestimmungen der StVR erfolgen ohne Gewähr (keine Rechtsberatung).
Warum ein Fahrrad mit Elektromotor
Weil Sie damit Fahrrad fahren können, so wie Sie das (meist) von Kindheit an getan haben. Zusätzlich aber sorgt ein batteriebetriebener Elektromotor für eine Tretunterstützung und macht dadurch das Fahrradfahren leichter. Steigungen, Gegenwind, Entfernungen sind nicht mehr die “Kaputtmacher”. Es fühlt sich ungefähr so an, als würde jemand ordentlich schieben.
Je nach persönlicher Leistungsform kann die Intensität der Tretunterstützung (“der Schiebung”) per Knopfdruck meist in 3 oder 4 Stufen eingestellt werden.
Die Fahrt zur Arbeitsstelle, zum Einkaufen oder die Ausflugstour treibt nicht mehr den Schweiß aus den Poren. Man wird eben geschoben.
Aber wer sich trotzdem sportlich betätigen möchte, der stellt sich die geringste Unterstützungsstufe ein und kann sich bei relativ hoher Durchschnittsgeschwindigkeit trainieren.
Die Unterstützung durch den Elektromotor kann auch vollkommen abgestellt werden. Dann fährt man wie mit einem normalen Fahrrad.
Erstaunt wird man feststellen, dass es sich tatsächlich fährt, wie mit einem normalem Fahrrad, bezogen auf den Krafteinsatz. Naja, klar- man bewegt ein paar Kilo`s mehr. Also realistischer ausgedrückt – ein Elektrofahrrad mit ausgeschaltetem Motor lässt sich ungefähr so fahren, wie ein Tourenfahrrad mit einer gefüllten Einkaufstasche auf dem Gepäckträger.
Das kann für diejenigen interessant sein, die sich am Anfang einer Tour sportlich verausgaben wollen, um sich danach auf dem Heimweg, dem nicht enden wollendem Berg oder wegen des immer stärker werdenden Gegenwindes ”schieben” lassen möchten. Auch kann man durch diese Strategie die Gesamtlänge der Tour ausdehnen. Das ist natürlich nur eine von mehreren Möglichkeiten das Fahrrad mit Elektromotor vom Punkt A zum Punkt B zu bewegen.
Pedelec-Motto
Aktion=Reaktion !
Sie sollen sich aktiv als Radfahrer betätigen und das bei eingeschaltetem Elektromotor-dafür ist das Pedelec schließlich erfunden worden. Denn nur wenn sie in die Pedale treten, wird der Elektromotor wirksam. Sobald sie aufhören in die Pedale zu treten, gibt es auch keine elektromotorische Unterstützung mehr. Es gilt eben der Grundsatz : Aktion=Reaktion !
Fahrrad mit Elektromotor – Gewicht
Wer bisher sein Touren-oder Trekkingrad (ohne Elektromotor) locker über ein paar Treppen oder Absätze gehoben hat, der muß wissen, dass er bei einem Elektrorad ein paar Kilos mehr zu stemmen hat. Wenn dann noch der Einkaufskorb, und oder der Kindersitz oder die Fahrradtasche hinzukommen, ist man schnell an sein Limit angelangt.
Wenn das Elektrorad aus den oben genannten Gründen angehoben werden muss, wird dieser Vorgang durch die Lage des Schwerpunktes des Gesamtrades beeinflusst.
Selbstverständlich ist die Lage des Schwerpunktes auch eine wichtige Einflussgröße auf das Fahrverhalten des Elektrofahrrades. Je tiefer und je mittiger sich der Schwerpunkt befindet, um so besser und sicherer sind die Fahreigenschaften. Dann auch lässt sich das Fahrrad mit Elektromotor am günstigsten über Treppen oder andere Hindernisse transportieren. Die Lage de Schwerpunktes wird maßgeblich durch die Anordnung des Elektromotors und des Akkus bestimmt. Siehe dazu Ausführungen zu den Technischen Details.
Das Gewicht eines Elektrofahrrades kann eine Kaufentscheidung durchaus beeinflussen.
Richtwerte: ein Trekkingrad mittlerer Preisklasse wiegt etwa 12 bis 15 kg ; ein Tourenrad etwa 18 kg ; ein Fahrrad mit Elektromotor wiegt je nach Kategorie, Ausstattung zwischen 20 und 30 kg.
Transport mit dem Auto
Der Transport von Elektrorädern auf dem Autodach ist verboten.
Wer bisher sein Fahrrad auf dem Heckträger seines Autos in den Urlaub mitgenommen hat, ohne die zulässige Gesamtlast zu überschreiten, der muss jetzt mit dem Fahrrad mit Elektromotor genau rechnen. Besonders, wenn zusätzlich weitere Fahrräder auf dem Fahrradträger mitreisen sollen. Die zugelassene Gesamtbelastung des Fahrradträgers ist dann schnell erreicht. Zur Verringerung des Gewichtes sollte der Akku des Elektrorades entnommen und im Auto verstaut werden. Ein Akku wiegt je nach Hersteller und Typ zwischen 2,5 kg und 4,0 kg.
Wohin nach der Tour mit dem Fahrrad mit Elektromotor
Für Garagenbesitzer ist das meistens kein Problem. Dort sind Sicherheit, Platz und Steckdose kein Thema. Wer keine Garage hat, sollte sich vor einer Kaufentscheidung Gedanken machen, wo sein Fahrrad mit Elektromotor sicher übernachten kann.
Wenn keine Steckdose am Abstellplatz zur Verfügung steht, sollte das bei einer Kaufentscheidung berücksichtigt werden.
Dann nämlich kommt nur eine Ausführung des Elektrorades in Frage, die eine leichte Entnahme des Akkus ermöglicht. Der Akku kann dann z.B. im Wohnbereich aufgeladen werden.
Fast jedes Fahrrad mit Elektromotor das heutzutage im Handel angeboten wird, verfügt über einen bequem abnehmbaren Akku.
Fahrradschloss
Ein Fahrrad mit Elektromotor ist eine feine Sache, es ist teuer und es weckt Begehrlichkeiten. Ein Qualitäts-Fahrradschloss ist zwingend, will man sich lange über sein Elektrorad freuen. Es sollte ein nicht zu kurzes Kabelschloss sein. Panzerkabel, Spiralkabel o.a. mit hohem Sicherheitslevel sind sehr zu empfehlen. Langes Kabelschloss deshalb, damit das Fahrrad immer bequem an einen festen Gegenstand (Fahrradständer, Laterne, …) angeschlossen werden kann.
Ein Speichenschloss gehört bei einigen Elektrorädern zur Standardausrüstung. Für Diebe ist das kein Hindernis.